Mittwoch, 4. April 2007

Hitman - The Movie

Juhuu, Hitman wird verfilmt. Die Hitman-Serie umfasst mittlerweile vier Teile, der aktuellste Blood Money ist sehr gelungen, wie ich finde. In bewährter Manier schleicht und würgt man sich von Auftrag zu Auftrag. Endlich wieder authentisch wirkende, gut durchdachte Maps, da kann auch verziehen werden, dass der dritte Teil Contracts überwiegend ein warmer Aufguss zusammengekloppter Aufträge aus dem zweiten Teil war. Zum Spielprinzip: Man schlüpft in die Rolle von 47, ein Profi-Killer der für eine mysteriöse Organisation arbeitet. Von dieser erhält man per Ingame-Lappy und Satellitenverbindung diverse Ziele, die es zu beseitigen gilt. Am Ende einer jeden Mission erfolgt eine Bewertung, je weniger Aufmerksamkeit und Verdacht man auf sich zieht, desto mehr Punkte gibt es.

So checkt 47 als Gast in das Hotel seiner Zielperson ein, entledigt sich aufgrund von Metalldetektoren seiner Waffen, behält also nur die Klaviersaite. Holt seine Zimmerschlüssel, betritt sein Zimmer im ersten Stock, hüpft vom Balkon auf den des Nachbarzimmers, schlägt den dort staubsaugenden Pagen nieder (nach Möglichkeit am Leben lassen, sonst Punkteabzug) und schnappt sich dessen Klamotten, inklusive Generalschlüssel. Nun hoch in den zweiten Stock. Da vor dem Zimmer der Zielperson ein stämmiger, bewaffneter Leibwächter steht, betritt 47, immernoch als Page verkleidet, den Nebenraum, dort liegt ein schnarchender Gast auf dem Bett, also schleicht er sich durch das Zimmer auf den Balkon und hüft auf selbigen angrenzenden. Durch die Scheibe lässt sich die Zielperson beobachten, diese ist im Begriff sich unter die Dusche zu begeben, passt also. Wenn das Ziel im Bad verschwunden ist, wird per Dietrich die Balkontür geöffnet. Im Zimmer schleicht 47 zur Badezimmertür, die Zielperson fängt unter der Dusche an zu singen, passt. Die Tür wird einen Spalt weit geöffnet, das Ziel steht mit dem Rücken zu 47, also anschleichen, Klaviersaite in die Hand nehmen und den Job erledigen. Wahlweise liesse sich auch eine schallgedämpfte Beretta vom Schreibtisch benutzen, selber Effekt, inklusive Sauerei im Bad. So, nun noch denselben Weg wieder aus dem Hotel nehmen, im ersten Stock vorher wieder umziehen, und dann raus in die Exit-Zone. Das war eine der simpleren Missionen.

So sollte es laufen, wenn eine hohe Punktzahl erreicht werden soll. Alternativ könnte man auch mit Maschinengewehren das Hotel betreten und keine Rücksicht auf Verluste nehmen, geht auch. Eventuell überlebt 47 das vorprogrammierte (!) Massaker nicht, und Punkte gibt es dafür auch sehr wenig, trotzdem ist es möglich die Mission erflogreich abzuschliessen. Mit dem Release des dritten Teils habe ich mir schon gedacht, wie cool es wäre, aus einer der umfangreicheren Missionen einen Film zu machen. Als Hauptdarsteller hätte ich mir Jason Statham gewünscht, der sah in The Transporter schon aus wie 47, aber der hatte entweder keinen Bock oder wurde erst garnicht gefragt, schade. Eigentlich sollte Vin Diesel dann die Rolle ausfüllen, wie er das mit seinen knappen 160 cm hätte machen sollen, ist mir ein Rätsel. Ein Profikiller, der eine Handbreit grösser als ein Schwein ist, kommt nicht authentisch rüber. Nun ja, der isses ja dann auch nicht geworden. Timothy Olyphant (der heißt wirklich so, ihr LOTR-Nerds) soll es nun werden. Ich habe zwar ein paar Filme aus seiner Liste gesehen, kann mich aber nicht an ihn erinnern. Der sieht doch viel zu glatt und gut aus für einen Profikiller, na ja, mal schauen was daraus wird. Luc Besson soll als Produzent für Hitman verantwortlich zeichnen, das lässt hoffen. Ich bin jedenfalls gespannt.

Kommentare:

Kefa hat gesagt…

Jaaaa, juhuuuuu!!!!!!
Aber du hast recht, der Transporter wäre sehr cool gewesen, haben ja beide Teile grad mal wieder geguckt. Und Vin Diesel ist wirklich so klein? Hihi, dem kann ich ja auf den Kopf spucken, äh gucken!
Wenn es dann mal einen Trailer gibt, wird hoffentlich auch an dieser Stelle berichtet ;)
Gruß, Kefa

Chilli hat gesagt…

Also 160 cm sind übertrieben, laut Inet müsste er so um die 170 - 175 cm lang (kurz) sein. Wir beiden Hübschen gehen ja knapp an die 180 cm, also auf den Kopf spucken wäre theoretisch möglich, würde ich persönlich trotzdem nicht machen ;-)
Klar kann ich auch zum Trailer meinen Senf geben, sobald vorhanden.

Anonym hat gesagt…

Sorry für doppelten Post aber der letzte Link wurde nicht transformiert. Hier nochmal zum drücken, direkt zum Artikelverzeichnis mit der Film Kritik.