Donnerstag, 25. Januar 2007

Mittwoch, 24. Januar 2007

I love bash.org

Erasmus: heh, I named my first tcl script test.tcl before realising tcl is generally pronounced "tickle"

Sam: There's only one function to describe women? Random();

Gee: ROTFBMALFO = Rolling on the floor because my artificial limbs fell off. :)

Dienstag, 23. Januar 2007

Chinese Gold Farmer

Interessanter, kurzer Preview zu einer Dokumentation über sogenannte Goldfarmer in China. Ich bin auf den kompletten Film gespannt. Goldfarmer sind professionelle Online-Spieler, die virtuelle Währungen aus bekannten MMORPGs gegen Bares aus dem RL handeln. Auch oder gerade seltene Items (Waffen oder Rüstungen) lassen die reale Kasse klingeln. Mittlerweile haben sich bereits Online-Shops gebildet, die Währungen für die gängigen, grossen Games (WoW, Lineage, Final Fantasy, Guildwars) anbieten. So kosten zum Beispiel 200.000 Gold aus dem Spiel Guildwars (=200 Platin) bei diesem Anbieter knappe 13 Euro.

Meinereiner ist erfahrener Guildwars-Spieler der ersten Stunde (nur PvE), und ein bisserl farmen kann ich mittlerweile auch. Ich habe von guten Farmern gelesen, die pro Stunde 10 bis 15 Platin erbeuten, ohne den Verkauf seltener Items mit einzuberechnen. Diese rare Drops können, sofern sich Käufer finden, 50 bis 100 Platin bringen. In seltenen Fällen gibt es Items, die um die 180 Platin kosten. Ich als Freizeit-Spieler mit normalen Farm-Kenntnissen komme evtl. auf sechs bis acht Platin, aber das ist nur eine Schätzung. Farmen ist ziemlich stumpf, aber manchmal braucht man die Kohle. Back to Topic: Wie zur Hölle rechnet sich das?

Die Tatsache, dass der Konsum eines Produktes, nämlich das Spielen eines Computerspiels wiederum eine Dienstleistung sein kann, die geldwerten Nutzen bringt ist schon seltsam genug. Die daraus erwachsene zweite Schattenwirtschaft (die erste soll sich irgendwo an den Börsen dieser Welt befinden) dürfte jedem Wirtschaftswissenschaftler riesige Fragezeichen auf die Stirn stempeln. Ein ironisch, groteskes Paradoxon. Wir bezahlen dafür, dass Andere das tun was eigentlich ein Freizeitvergnügen sein sollte, weil wir selbst vor lauter Arbeit keine Zeit mehr dafür haben. Die Arbeit muss aber getan werden, da sich ansonsten der recht hohe und komfortable Lebensstandard nicht halten liesse und wir uns ausserdem die Computerspiele nicht leisten könnten. Dass die armen Schweine, die bis zu 12 Stunden oder länger vor diesen Spielen sitzen, nur Hungerlohn erhalten können ist logischer Schluss, denn anders geht die Rechnung nicht auf. Aber sind die Spieler arme Schweine ? Auch hierzulande gibt es Freaks, die den lieben, langen Tag zocken und Spass daran haben. Dass in asiatischen Gefilden Powergamer nach 50 Stunden Dauerdaddeln tot umkippen, wundert auch niemanden mehr. Und ob ein Fabrikarbeiter besser verdient, angenehmere Arbeitsbedingungen oder Spass am Job hat, will ich stark bezweifeln.

Montag, 22. Januar 2007

Bill Conti rockz

Das wollte ich nur mal eben loswerden, aus aktuellem Anlass. Bill Conti hat im Jahre 1976 (da wurden'n paar coole Typen in die Welt gesetzt) einen der besten Soundtracks vom Stapel gelassen. Die wunderschönen, melancholischen Klaviermelodien zu den Liebesbezeugungen des jungen Hau-in-die-Schnautze (Rocky Balboa) gegenüber des bebrillten Mauerblümchens (Adrian) waren einfach nur herzerweichend.

Ein guter Kollege erzählte mir just, dass Bill Conti auch für den Soundtrack des jüngsten und letzen Rocky Film verantwortlich zeichnet, ein Glück. Dieser Kollege ist nun ein Fan der Rocky-Saga, also ist ein absolut objektives Urteil nicht zu erwarten. Genaugenommen änderte sich im sechsten Rocky-Teil garnischt am OST, okay ein paar Rap-Tracks wurden mit eingepackt. Aber das muss dem Mainstream auch schon reichen, der Rest besteht aus guten, alten Bill Conti-Klängen von 1976 (gute Jahrgang, erwähnte ich aber schon, oder?). Auch soll der sechste und letzte Teil der Rocky-Filme garnicht so schlecht sein, wie man es erwarten könnte. Der erste Blick auf den Trailer, erweckte in mir eine Mischung aus Trauer und Mitleid. Andererseits gucke ich mir gerne den Helden vergangener Tage an, und denke mir: "Meine Fresse, wenn ich mit 40 Jahren so in Schuss bin wie Sly mit 60, dann kannste Dir gratulieren" Von daher: Hut ab vor dieser Leistung.

Achtung Spoiler (Rocky Balboa):
Wie schon aus diversen Pressetexten zu entnehmen ist, neigt der Rocky-Fan sein Haupt im Vorfeld des Filmes. Wie meine Quelle zu berichten weiss, ist Adrian Balboa im sechsten Teil schon seit einem Jahr von uns gegangen (Brustkrebs) und Rock kommt einfach nicht über den Verlust hinweg. Nun werden alle spezifischen Schlüssel-Locations noch einmal beleuchet, die Vergangenheit passiert Revue und der alt-eingesessene Rocky-Fan muss sich das eine oder andere Tränchen verkneifen, wenn der sehr gereifte Rock sich an die guten Tage erinnert, als seine bessere Hälfte noch zum Krafttanken da war. Alles wundervoll gezeigt in blau-weichegezeichneten Bildern, untermalt von den schwermütigen Klavier- und Streicher-Harmonien. Auch das ambivalente Verhältnis von Paulie zu seiner Schwester wird entwirrt. Dieser ist depremiert, dass Rocky sich der Erinnerung hingibt, mit der er soviel Positives verbindet, während er seine Schwester oft schlecht behandelte.
Desweiteren äussert sich meine Quelle noch über die Rolle des Sohnes von Rocky, die kommt aber nocht ganz so gut weg. Genau genommen, fragt sich mein Kumpel, was dieser dort zu suchen hatte. Ohne diese Einlagen hätte nicht wirklich etwas gefehlt. Aber das mag Geschmacksache sein, wie fast alles andere auch.

First Second Life


Second Life ist ein seltsames Spiel. Ich hab's vor geraumer Zeit mal testen wollen, doch damals klappte es noch nicht so recht mit der Registrierung auf den europäischen Servern. Ist aber auch bestimmt schon ein Jahr her. Da gab es einen Spiegel-Artikel, auch schon ein Weilchen her, so um die zwei, drei Monate. Dort wurde eine Frau porträtiert, die wohl echt gut Kohle mit ihrer virtuellen Identität in Second Life macht. Soll wohl schon die erste Million zusammenhaben. Da wurde ich neugierig, also neuer Versuch in Sachen Registrierung. Funktionierte, allem Anschein nach hatte sich gut etwas getan, die Lokalisierung wurde weit vorangetrieben.

Der Client war schnell gezogen und installiert. Der erste Eindruck war - nun ja - nicht vorhanden. Mir ist zu diesem Spiel weder etwas Gutes noch etwas Schlechtes in den Sinn gekommen. Okay, über ein paar technische Kinderkrankheiten regt man sich als passionierter Online-Zocker (Guildwars Klopper, Nekro und Zauberzipfel) nicht mehr auf. Hier und da ein paar Lags, überfüllte Benutzeroberflächen, die erstmal geblickt werden wollen. Das obligatorische Erstmal-Durch-Die-Optionen-Wühlen, das Spiel auf die System-Performance abstimmen und dann geht's los. Aber was eigentlich. Klar, die Charakter-Erstellung. Unzählige Möglichkeiten sich ein Alter-Ego zusammenzubasteln. Vom Winkel der Augenbraue bis zur Breite des Nasenrückens lässt siche jedes Detail anpassen, mehr oder minder gelungen. Das gilt auch für die Kleidung. Diese lässt sich, wie alles andere auch, individuell herstellen. Mit diversen Modul-Baukästen, die wiederum auch anpassbar sind. Für harte Währung lässt sich in Second Life Land kaufen, welches man nach Herzenlust bebauen kann. Per integriertem 3D-Tool lassen sich geometrische Körper erschaffen und modifizieren, viel Platz für Kreative. Aber auch ziemlich komplex hinsichtlich der Bedienung der Kamera, Tools und der Spielfigur.

Die bebauten Land-Einheiten lassen sich wiederum verkaufen, mit gutem Gewinn, wie es scheint. Aber was treiben all die Leute in dieser bunten, chaotischen Welt? Mir ist das Spiel nach dem zweiten Tag zu langweilig geworden und ich habe es wieder deinstalliert. Konzeptionell erinnert Second Life ein wenig an Die Sims, aber dort gab es wenigstens ein Ziel. Beruf aussuchen, aufsteigen, Weibchen finden, Kinder in die Welt setzen, Haus bauen. Alles wie im richtigen Leben, quasi. Haus bauen kannste in Second Life, jo - tolle Wurst. Heiraten geht glaube ich auch, aber das kannste in WoW auch. Nee, also ein Spiel ohne Kloppen, Schiessen, Zaubern oder Rasen ... das ist nichts für meinereiner. Da kommt meine, mittlerweile schon ältere Idee, eines MassiveMultiplayer-Modus für Tekken 5. Das wäre mal eine feine Sache.

Willkommen zur grössten Massenschlägerei, die die Welt je gesehen hat. Treten, Kratzen, Beissen, Spucken, 1000 Stecknadeln, Feuchte Fuzzies, Kneifen, Haare ziehen - alles erlaubt, sogar erwünscht. Strecke deine Gegner mit möglichst demütigenden Kombos nieder.

Wie dem auch sei. Dass bei den meisten Online-Spielen eine Menge Zeit verbraten wird ist ein offenes Geheimnis. Dass Computerspiele zu Gewalt-Taten führen und Sendungen wie Sesamstrasse und 9Live-Hot-Button-Nightquizzez versteckte Auslöser für brutalste Messer- und Axtmetzeleien sind, ist auch klar wie Klossbrühe. Also haben ein paar Kasperköppe eine echt gelungene Parodie auf Second Life geschaffen: First Life.
Sehr geil, wie ich finde:
Find out where you actually live

Oder auch grossartig:
Fornicate using your actual genitals

Hab' mich köstlich amüsiert. Second Life hinterlässt bei mir nach wie vor ein Meinungs-Vakuum, das hat sonst noch kein Spiel geschafft.

Sonntag, 21. Januar 2007

Sauhaufen

No comment

Samstag, 20. Januar 2007

WTF?

Keine Fotos !!!

Freitag, 19. Januar 2007

Mittwoch, 17. Januar 2007

Bootleg Crime

Im letzten Post freue ich mich noch über die kreativen Jungz und Mädelz, die Music MashUps produzieren, und eben lese ich einen Blog-Eintrag der beschreibt wie zwei DJs aus Atlanta deswegen verknackt werden. Sowohl die Büroräume als auch das Aufnahmestudio wurden von der Polizei verwüstet, und alles was nicht niet- und nagelfest war beschlagnahmt.
Im Detail: Die beiden Scheibenkünstler von, denen hier die Rede ist, sind wohl auch nicht erst seit gestern im Geschäft, soll heissen die wissen was sie tun dürfen und was nicht. Sowohl die Interpreten, als auch die zugehörigen Musik-Konzerne wurden vor Nutzung der Samples und Schnipsel um Erlaubnis gefragt, diese erhalten und munter drauflos gemixt. Die DJs haben Ihren Spass und die Künstler eine super Promotion für Dünnes. Win-Win-Situation nennt man sowas.

Wie diese Situation nun von den Medien verzerrt wird, und dass es sich bei diesen Medien um einen Lokalsender aus dem Hause Fox handelt, wundert mich nicht. Hier werden die DJs pauschal als Fälscher und Geldgeier dargestellt, die sich an fake CDs, die per Internet vertickt werden, bereichern wollen. Eine Behördensprecherin kündigte an, dass die beschlagnahmten Beweise vorerst gesichtet und bei Bedarf zerstört werden würden. Die DJs werden sich freuen.

So richtig überrascht bin ich über derartige Entwicklungen nicht, aber ich frage mich wer einen Nutzen daraus zieht? Der Normfall sieht anders aus. Da wird ohne Erlaubnis gemixt und gemischt, die Musik-Konzerne schreien Zeter und Mordio, da ja mindestens drei, wenn nicht vier million-bazillion Dollar dadurch verlustig gehen, denn die 134 millionen imaginären potentiellen Kunden, kaufen nun die Original-CD nicht mehr, weil das MashUp gehört wurde. Hierbei handelt es sich nun schon um einen Argumentationsgang, dessen Entwicklung mindestens zwei Promille benötigt. Aber nun diese oben erwähnte Win-Win-Situation mit dem Vorschlaghammer zu bearbeiten, birgt für alle Beteiligten nur Nachteile: Die DJs werden kriminalisiert, die Konzerne laufen Gefahr wieder die Bösewichtrolle zu erhalten und die Behörden wirken, gerade in diesem Fall, nicht zum ersten Mal ziemlich des- bzw. uninformiert. Dass im Worst-Case-Scenario sogar die Existenzen der DJs und die Jobs der Angestellten über den Jordan gehen könnten, ist das Sahnehäubchen.

Freitag, 12. Januar 2007

Best of Bootie 2006


Etwas ganz Leckeres habe ich heute für Freunde des originellen Music-MashUps. Unter folgendem Link gibt es eine Kollektion von 21 Titeln, gratis als Einzeltrack oder als gesamte CD (oben rechts) als Download Herunterladung erhältlich. Jeder Track besteht aus zwei bekannten Songs, die zumeist in Hinsicht auf die Baseline recht gut zusammenpassen und dementsprechend kompatibel mixbar sind. Die Ergebnisse sind teilweise echt spektakulär, wie ich finde. Ganz grosses Tennis ist der dritte Track, Tricky Sandman ein MashUp aus Metallica - Enter Sandman und Run DMC - It's Tricky. Auch sehr schön: Careless or Dead - Bon Jovi vs. George Michael. Auch wenn es ganz selten mal nicht perfekt zusammenpasst, haben mir die meisten Tracks auf Anhieb gefallen. Obwohl, oder gerade weil ich ansonsten in musikalischen Dingen leicht dazu neige mich zu prostituieren sehr offen für Neues bin, mir also quasi jeden Scheiss gebe erstmal alles anhöre, um dann zu urteilen, passiert es recht selten, dass mir Mucke auf Anhieb gut gefällt. Ich meine so richtig gut und nicht erst nach dem 18ten Mal hören. Lasst den Shizznit mal an Eure Ohren, lohnt sich!

Donnerstag, 11. Januar 2007

Mittwoch, 10. Januar 2007

Chilli bei deviant ART

deviantART ist eine Plattform für alle die, die auf irgendeine Art oder Weise kreativ vor sich hin wuseln. Da ich ja ein Freund der gepflegten Photoshopbastelei bin, habe ich mich dort nun auch angemeldet, um meine Machwerke dort auszustellen. Sehr zu empfehlen ist die Tutorial-Sektion, dort werden anschaulich erklärte High-Speed Tutorials angeboten, die zumeist nur aus einem riesigen Step-by-Step-Bild bestehen. Sofern man sich mit der jeweiligen Bildbearbeitungs-Software auskennt, weiß wo welches Werkzeug zu finden ist und wie man selbiges anwenden kann, reichen diese Konzepterklärungen völlig aus. Rechts in den Links (!) ist nun ein Chilli @ deviantART Verknüpferli, zur Sicherheit aber auch nochmal hier der Link.
Chilli@deviantART

Montag, 8. Januar 2007

The Simpsons relaunched


Gefunden bei DeviantART von Spacecoyote.

Samstag, 6. Januar 2007

Gott schütze mich vor ...


... Sturm und Wind - und Autos, die aus Frankreich sind. ;-)

Freitag, 5. Januar 2007

Kichererbse

So eine Lache habe ich noch nie gehört. Nach ca. 3 Minuten wird es ein wenig anstrengend, aber kurze Zeit später fängt er sich wieder, mehr oder weniger.

Mittwoch, 3. Januar 2007

Ebay Absurditäten

Ich falle gerade vom Hocker vor Lachen. Da wird ein Wohnwagen mit Totalschaden angeboten, soweit nichts wirklich Besonderes oder Lustiges. Aber die Fragen zu diesem Angebot und vor allem die Antworten sind herrlich. Da wird sich aber jemand ärgern: Für mehr als 600 Euronen einen Haufen Pressholzmehl mit Metallsplittern gekauft.

23C3


Dieser Link zeigt einen Videomitschnitt der Rede von Lawrence Lessig, gehalten auf dem 23sten Chaos Communication Congress 2006. Das Video geht eine Stunde und 15 Minuten und lohnt sich. L. Lessig ist Jura-Professor an der Stanford Law School und Begründer der Creative-Commons-Initiative.
In diesem Vortrag geht es unter anderem um den Einfluss neuer Technologien, insbesondere des Internets, auf kulturelle Entwicklungen, kreative Prozesse und damit verbundene Konflikte in Sachen Copyright. Sehr vernünftig, sehr sehenswert und unterhaltsam in Szene gesetzt. Die letzten 20 Minuten wurden als offene Diskussion gestaltet, mit guten Beiträgen aus dem Publikum und schönen rhetorischen Einlagen.