Donnerstag, 30. November 2006

Old school


Bei der morgendlichen Lektüre im Blog von Batz gefunden. Schöner Artikel über Klassiker, die jeder videospielbegeisterte Mitt- bis Endzwanziger kennen sollte. Da habe ich richtig Lust bekommen mal wieder einen C64 oder Amiga Emulator zu installieren. Gut getroffen auch der Zusammenhang zur aktuellen Killerspieldebatte. Warum haben die damals schon pixelblut-triefenden Spiele wie Barbarian niemanden gestört? Ein Skandal. Wer weiss, wieviele Psychopathen darüber an den echt harten Shit gekommen sind. Echt harter Shit, dabei fällt mir Tetris ein. Das war so ziemlich das einzige Spiel, welches ich auf dem Nintendo Gameboy (ich meine den alten grauen Klops) länger als eine Stunde am Stück spielen konnte, okay Super Mario Land kam da dicht ran. Ich habe mich gefragt, wie ist es zu werten ist, wenn ein Tetris-Junkie während einer neuen Rekordjagd von jemandem gestört wird, das Spiel verkackt, durchdreht und den Gameboy im Affekt als Waffe benutzt um dem Störenfried den Schädel einzuschlagen. Da bekommt der Begriff Killerspiel doch gleich eine ganz andere Bedeutung.

Kommentare:

Batz hat gesagt…

:) Gibt also noch mehr Nostalgiker.

Kleine Anmerkung allerdings: Barbarian hat sehr wohl eine Menge Leute gestört und war deswegen auch eines der verbotenen Spiele, bzw indiziert. In der ASM und Power Play wurd damals schon über Sinn und Unsinn dieses (defacto) Verbots diskutiert...

Chilli hat gesagt…

Barbarian war verboten? Oops, das wusste ich nicht. Mag daran liegen, dass ich einfach noch zu jung war, um mich mit der Fachpresse zu beschäftigen ;-)
Nee, aber mal im Ernst, einen dicken Aufschrei, so wie wir ihn derzeit erleben gab es nicht. Die aktuelle Killerspieldiskussion hat meiner Ansicht nach eine ganz andere Dimension. Eine Indizierung ist ja auch heute noch eine Art Gütesiegel, ein Verbot ist einfach nur Schwachsinn.