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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Voll die Schärfe

Ich habe heute meine Brille abholen können. Nachdem die nette Optikerin die leichte Schieflage des Nasenfahrades korrigiert hatte, und ich die fälligen 79,- Euronen (ist das günstig, für super-duper entspiegelte Gläser, inkl. Gestell ?) hingeblättert hatte, war der erste Freilandversuch fällig.
Klappte alles super. Ich war dieses Mal nicht mit dem Auto, sondern mit dem Radl da. Der Eine oder die Andere mag zu berichten wissen, dass ich ein Freund der effizienten Fortbewegung bin, sprich ich bin recht zügig unterwegs, auch wegen der Fitness und so. Was ich da aber alles in den letzten (ca.) zwei Jahren auf meinen Amokfahrten Alltagstouren nicht im Blickfeld hatte, wurde mir erst heute so richtig klar - wortwörtlich. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meine Schutzengel-Armee, und dem Antrag auf eine Verkürzung Eurer Arbeitszeit auf eine 60 Stundenwoche wird hiermit stattgegeben. Aber sobald ich mir wieder ein Motorrad leisten kann wieder Lust auf ein Motorrad habe, wird Obiges revidiert - aus reiner Nächstenliebe, versteht sich. Zwei dicke Kumpels sprachen mir auch gleich Mut zu, die Brille stehe mir und ich könne nun auch mal schlaue Sachen sagen. Ein wenig daran gewöhnen muß ich mich noch, in diesem Moment ruht die Brille im Etui. Beim Treppenabstieg und Kantsteinhochfahren habe ich noch leichte Probleme die Distanz korrekt einzuschätzen, aber ich bin guter Dinge, das sich das mit der Zeit legen wird.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Your Brain is ...




Your Brain is 40% Female, 60% Male



You have a total boy brain

Logical and detailed, you tend to look at the facts

And while your emotions do sway you sometimes...

You never like to get feelings too involved


via kefa

Maulwurf in Bremen

Heute habe ich es endlich getan. Ich habe mich überwunden und bin zum Optiker gefahren. Seit ca. einem, wenn nicht schon zwei Jahren schiebe ich das vor mir her. Dass ich nicht mehr so gut sehe wie früher war mir schon klar, aber hier und da gewöhnt man sich an die Unschärfe und dichtet sich den Rest zusammen, was sich da ungefähr vor einem befinden könnte. Ist aber echt nervig, wenn man winkende Leute auf der anderen Strassenseite nicht mehr erkennen kann und rätselt ob man nun gemeint ist oder nicht.

Also ab in den Laden. Die freundliche Verkäuferin fragt mich ob sie helfen könne. Mal sehen sage ich, und setze ein verschmitztes Lächeln auf (Schelm ich). Nachdem ich kurz die Situation geschildert hatte, fand ich mich auch schon auf dem Seh-Test-Stuhl wieder. Die Frau legt die ersten Dias ein und bittet mich die erste Reihe vorzulesen. Ich lache kurz auf, und frage die Gute, ob wir nicht mit etwas Leichterem starten könnten, so für den Anfang. Sie zieht eine Augenbraue hoch, lächelt milde, und prokelt an dem gigantischen Brillenmonster, durch das ich schaue herum. Und siehe da: Als hätte jemand die verschlierte Scheibe gesäubert, durch die ich seit geraumer Zeit gucke. So ist ganz gut merke ich an, und rattere die erste Reihe runter, die Zweite ging auch noch gerade eben, aber bei der Dritten war dann wieder Feierabend. Ich habe zwar versucht die eine oder andere Zahl zu erraten, schließlich wollte ich den Laden nicht mit Aschenbechern auf der Nase verlassen, klappte aber nicht wirklich. Die hätte mir aber auch wenigstens den Tip geben können, dass es sich bei den Hieroglyphen Zahlen in der letzten Reihe um Buchstaben handelte. Diese Folge von Frage, Antwort, Geprokel, nochmal Antwort wurde noch drei oder vier Mal wiederholt, dann wurde ich gebeten mit einem Klumpen von Brille, so eine mit zig Verstell- und Glas-Auswechsel-Möglichkeiten, einmal durch den Laden zu schlendern und mal hier und da Löcher in die Luft zu gucken. Herrlich war das. Alles in der Ferne stellte sich wieder scharf, und selbst das relativ nahe Display der Kasse war etwas besser zu erkennen, obwohl ich dachte, dass alles in Monitordistanz (60 - 70cm bei mir) eigentlich noch gut sichtbar sein sollte.

Whatever, ich bin alleine schon für den wieder hergestellten Weitblick und das, hoffentlich beendete, dauernde Augenreiben dankbar. Habe mir dann eine Brille ausgesucht, die soll in ca. einer Woche fertig sein. Sollte es länger dauern, hätten sie gerade sehr viel zu tun, sagt die Verkäuferin noch. Mir egal sage ich, und gebe ihr den Rat während dieser Zeit lieber ein Mal zuviel als zuwenig beim Überqueren der Strasse auf den Verkehr zu achten, und krame nach dem Autoschlüssel. Nur'n Scherz grinse ich ihr zum Abschied entgegen, man sieht sich. Also aus dem Laden, rechts rum Richtung Auto - welches ich aber links geparkt hatte. Umgedreht und nochmal am Laden vorbei, ich meinte ein ernsthaft sorgenvolles Gesicht sehen zu können. Kann die arme Frau ja auch nicht wissen, dass ich einen beschissen Orientierungssinn habe, und mir das häufiger passiert, also nichts mit meiner Sehfähigkeit (die restlichen 50 Prozent, die übrig sind) zu tun hat. Ich winke nochmal kurz und ab dafür. Würde mich nicht wundern, wenn die Arme meine scherzhaft gemeinte Warnung bezüglich des Strassenverkehrs nun wirklich ernst nimmt.

Freitag, 12. September 2008

Straßenschilder sind zu klein bedruckt

...wollte ich nur mal gesagt haben. Nur wegen dieser Fitzelbuchstaben auf diesen Schildern habe ich mich acht zwei Mal verfahren und das in Fishtown, wo man von einem Ende der Stadt Örtlichkeit zum anderen rotzen kann. Shame on me.
Macht aber nischt. Das lief alles ziemlich rund und das AWI ist wirklich ein beeindruckendes Institut. Das Treffen fand im aktuellsten Neubau, im Gebäude E statt, ich glaube halb Bremerhaven besteht aus Gebäuden des AWI. Es gab legger Kaffe zu einer gelungen Talkrunde mit zwei Wissenschaftlern, einem Admin und mir dem Kellerkind Programmierwebbastelhansel. Der Admin sah ganz erleichtert aus, als ich erwähnte, dass ich den Server auch selber bauen, konfigurieren und pflegen könne, sofern ich per SSH und mit root-access von aussen auf die Kiste darf *grins*.
Auf dem Rückweg bin ich noch aus Versehen bei Mediamarkt gelandet, falsche Ausfahrt genommen wollte ich noch eben kurz bei Mediamarkt reinschauen, brauchte noch ein WLAN-Kabel (haha). Dann noch meine Mom im Krankenhaus besucht, die Gute hatte einen stressbedingten Hörsturz und wird dort noch knapp eine Woche beobachtet. Sieht aber schon wieder ziemlich fit aus. Der Chef meiner Mom hat ab und an, auch stressbedingt, leichte Sprachaussetzer und fängt an Silben zu verschleifen, nuschelt also und ist temporär dementsprechend schlecht zu verstehen. In genau so einem Moment hat sich das Gehör meiner Mom verabschiedet. Abgesehen davon, dass meine Muddi sowieso die Beste ist, hat selbige auch einen großartigen Sinn für Humor. Man stelle sich die Szene vor: Der Chef nuschelt vor sich hin und die zeitweilig schwerhörige Sekretärin brüllt "Waaas?" und versteht/hört nischt. Die Folge war ein hysterischer Lachanfall für beide, wenn das kein cooler Humor ist, dann weiß ich auch nicht.
Und hier noch ein Ratschlag für den Vollpfosten aus Bremerhaven, der in einem Twingo mit relativ cooler Sonnebrille (Modell Tankstelle) bei geöffnetem Faltdach posend an die Ampel geschossen kommt, um dann mit einer Vollbremsung dort zu halten: Es ist alles Andere als cool ein Soundsystem in solch einen fahrenden Buntglaskontainer zu installieren, welches die Vögel tot von den Bäumen bläst, um mit selbigem die halbe Stadt das halbe Dorf mit Silbermonds "Das Beste" zu beschallen.

Auf nach Bremerhaven

Da muß ich gleich mal hingurken, geschäftlich (das wollte ich schon immer mal sagen, bzw. schreiben). Sieht nämlich ganz so aus, als könnte ein netter Auftrag vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung an Land gezogen werden.
Der/die Eine oder Andere wird nun, zurecht, besorgt die Stirn in Falten legen und denken: "Ach Du scheiße, hoffentlich landet der Chilli nicht in München". Das ist tatsächlich garnicht so abwegig, da ich einen Orientierungssinn habe wie - hm, also eigentlich habe ich garkeinen. Whatever, das wird schon. Habe gestern abend vorsorglich Google Maps nach einer Route gefragt, mal schauen was daraus wird.
Sollte bis heute abend, ca. 20:00 Uhr hier keiner weiterer Post erscheinen, schickt die Suchtrupps los, dreck-anthrazit silber farbener Opel Astra, Baujahr so kurz nach dem letzten Weltkrieg und ein mit Gewebeklebeband angetüddelter linker Aussenspiegel.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Wählt Wolle

Wolle vom Hacke-Spitze-Tor Blog ist schmerzfrei genug hat all seinen Mut zusammengekratzt und beim Strandblogger Contest 2008 mitgemacht. Ins Leben gerufen wurde der Kramz von MC Winkel. Dieser hatte zu folgender Bildersammelaktion aufgerufen und den passenden Vote, inklusive Gewinnspiel, gibt es nun auch. Also rüber und für Wolle stimmen!

Donnerstag, 24. April 2008

Verlassene Hotels in der Wüste

Hier ist keine Neuauflage der Tempelanlagen von Abu Simpel Simbel zu sehen, sondern ein halb fertiggestelltes Hotel. Sollte zumindest mal eins werden. Ob es nun grundsätzlich eine gute Idee ist, einen Hotelkomplex in eine karge Wüstenlandschaft zu setzen, sei mal dahingestellt. Ein bisschen mager, das Angebot an Aktivitäten. Aber die Bilder haben etwas - Betonskulpturen, quasi.

via boingboing

Freitag, 11. April 2008

Guck ma'

*punch* Ha Haaa. Ich habe diese Form von Ritual zwar nie so richtig verstanden, aber trotzdem immer ordentlich Bodychecks kassiert verteilt.

via mcwinkel

Donnerstag, 27. März 2008

Werbung vs. Realität

Food-Design at it's best. Hat nichts mit Pediküre zu tun (ha haaa). Guckst Du hier.
via mein arsch

Donnerstag, 20. März 2008

Frohe Ostern


... und ein schönes, langes Wochenende.

Dienstag, 4. März 2008

Samstag, 26. Januar 2008

You Are The Fool


You are The Fool


The Fool is the card of infinite possibilities. The bag on the staff indicates that he has all he need to do or be anything he wants, he has only to stop and unpack. He is on his way to a brand new beginning. But the card carries a little bark of warning as well. Stop daydreaming and fantasising and watch your step, lest you fall and end up looking the fool.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.


Na toll. Glaube ich eh nicht dran, an den Humbug - alles Mumpitz.
via Kefa

Samstag, 29. September 2007

Mit Schuss

SpOn schreibt hier, passend zum Obtoberfeststart, über Alkoholexzesse bei den KSK (Kommando Spezialkräfte), dem deutschen Möchtegern-Pendant zu den amerikanischen Marines oder den englischen SAS (Special Air Service). Der Chef, der in Afghanistan stationierten Truppe, hat da wohl den ganzen Tag ordentlich die Lampen angehabt, und nun ist das Geschrei groß und Empörung macht sich breit (haha). Ich hab' ja verweigert, dachte aber das gehöre zum normalen Einstand sich erstmal kräftig einen in die Rüstung zu knistern, um dann bei dem Verein Karriere zu machen, mag vielleicht auch nur für die Grundausbildung bzw. den Wehrdienst zutreffen. Wirklich überrascht bin ich von solch einer Meldung also nicht.

Ich weiß nicht, was die Jungs da drüben für fiesen Scheiß gesehen und/oder mitgemacht haben oder mitmachen mussten, stelle ich mir wirklich nicht einfach vor. Trotzdem haben die sich den Job ausgesucht, welche Motive da auch immer Triebfeder waren. Lange Rede, kurzer Sinn: Das kommt mit Sicherheit nicht zum ersten Mal vor, wird auch in Zukunft noch immer mal wieder passieren und die KSK sind auf diesem Feld mit Sicherheit auch nicht die Einzigen. Diese aufgesetzte Empörung finde ich scheinheilig. Was sollte denn nach diesem Ausrutscher passieren? Alle Suppköppe aus der Bundeswehr entfernen? Das würde den Verein ziemlich schrumpfen lassen, schätze ich. Ich bin dafür, diese Elite-Einheit erstmal umzutaufen. Wie wäre es mit Korn & Schnaps Kumpels oder Kipp & Sauf Kollegen, dazu gibt es noch eine neue Brosche, so'n Ansteckdingen halt und fertig ist die Laube.

Freitag, 21. September 2007

Null Bock

Irgendwie komme ich nicht aus der Hüfte heute.

Montag, 17. September 2007

Nebenbei

Daß es keinen Gott gibt halte ich ja schon länger für eine Wahrheit. Kann jeder halten wie er/sie es mag, mir eigentlich Latte. Seit gestern Nacht habe ich aber Gewissheit, daß es einen Teufel gibt. Diese ist mir schlagartig ins Gesicht gesprungen als ich bei der Emmy-Verleihung sah, daß Portia de Rossi auf Ellen de Generes steht ... verdammte Höllenbrut.

Sonntag, 16. September 2007

Saturday Night Life

Noch nie hatte ein Post so viele Tags wie dieser. Zugegeben, es ist kein wirkliches Happening, was mir heute abend passiert ist, aber seltsame genug, um es zu verbloggen.

Folgende Situation: Ich beende gerade ein, wie ich finde recht gelungenes Layout für die Internetpräsenz eines Kumpels, fülle hier und da schonmal ein wenig Inhalte hinzu, um mal sehen wie das Dingen so gefüllt wirkt. Ich bin zufrieden, klopfe mir fast selbst auf die Schulter, und denke mir: Sauber, nun erstmal gepflegt eine Flasche Wein aufmachen und 'n Film anschmeissen (um die 21:00 Uhr). Gesagt, tun getan.

Hinsichtlich des Weines: Es gab billigen Lidl-Fusel einen erlesenen roten Tropfen aus der Pfalz (oder aus dem späten Burgund ... was weiß ich). Dazu eine Tüte ölig, würzig Erdnüsse, lecker - schmeckt aber in Kombination mit Rotwein, wie Knüppel auf'm Kopp, laßt Euch das gesagt sein.
Dazu bin ich auf die selten dämliche Idee gekommen, mir einen Horrorfilm auszusuchen. In diesem erholt sich die Bevölkerung Englands gerade von einer Seuche, die aus Menschen kannibalistische Zombies macht, aber denkste. Dazu sei angemerkt, dass ich in einem kleinen, aber feinem freistehendem Häusschen wohne, mit viel Grün drumherum, man könnte fast ländlich sagen, sprich: Hier ist eigentlich nie etwas los.

So weit, so gut. Film ist durch, war echt spannend. Ich habe noch ein letztes, gut gefülltes Glas Wein, mache noch ein wenig Musik an (die aktuelle Scheibe von KT Tunstall ist echt gut). Nebenher stopfe ich noch Texte in die bereits erwähnte Seite. Plötzlich klopft es an meinem Fenster (Sichtschutz immer unten), zweimal kurz & hart. Das passiert eigentlich nur tagsüber. Zu erwähnen sei, dass mein Schreibtisch direkt neben dem Fenster steht, wir reden also von maximal 60 bis 70 cm Luftlinie von der Scheibe zum Ohr, kurz gesagt: Das war scheissenlaut, und ich habe mich höllisch erschrocken. Nun gibt es lediglich eine handvoll Personen, die erstens: Zu dieser Uhrzeit vorbeikommen würden. Und denen ich selbiges, zweitens, zu dieser Uhrzeit auch verzeihen würde. Also schnell gespeichert, und mal vor die Tür getreten, um zu sehen wer da stört mich da besuchen möchte. Nischt. Alles leer und dunkel, da keine Beleuchtung hier im Weg. Ich sehe mich nochmal um, ohne Erfolg, und beschließe wieder ins Haus zu gehen. Ich sitze keine vier Minuten (gut ein Song), da klopft es wieder. Okay, denke ich, da hat sich eben jemand einen Scherz erlaubt und mittlerweile genug gelacht. Also wieder raus, um wieder nichts und niemanden vorzufinden. Ein lautes Hallo? führt auch zu nichts.

Einersteits merke ich langsam, wie mir etwas auf den Sack geht, andererseits habe ich den Film noch zu frisch im Kopp und ein bisserl mulmig wird mir auch. Whatever, erstmal zurück zum Wein an den Rechner und eben noch schnell einen ordentlichen Schluck hinuntergestürzt Absatz in die Tasten gehauen. Dieses Mal dauert es ca. fünf Minuten, bis es wieder an die Scheibe bollert, ich mich wieder fast einkacke ein wenig erschrecke. Es mag die Nachwirkung des Filmes gewesen sein, ich springe jedenfalls auf, hechte vor die Tür und leuchte mit einer Taschenlampe wild durch die Gegend. Dort ist natürlich wieder niemand, habe ich nicht anders erwartet, gehe wieder rein, schlage dem Klopfer laut denkend vor, doch mal mit seiner Mutter zu kopulieren. Mache das Licht im Flur aus, gehe in die Küche, schnappe mir ein Messer (das oben rechts im Block, Michael Myers wäre zufrieden), schleiche wieder raus und mache die Haustür von aussen zu. Ich husche möglichst leise in die Anfang meines Gartens, wo ich mich hockenderweise auf die Lauer lege. Es ist ziemlich schattig. Ich atme durch den geöffneten Mund, versuche also nicht zu schnaufen, bewege mich Null und warte auf ... irgendwas.

Geplant hatte ich, zu warten bis der Klopf-Kalle auftaucht, um dann wild schreiend und mit dem Messer fuchtelnd aus meinem Versteck zu stürmen. Soetwas wie Geronimoooo oder ähnlich schwebte mir vor. Eventuell auch nur ein kehliges Death-Metalesques Gebrüll, das kann ich ganz gut. War bestimmt sowieso nur einer meiner Kumpels, der heute morgen anstatt einen, gleich zwei Kasper gefrühstückt hatte. Nach einer Viertelstunde kamen die ersten Zweifel, ob das noch so lustig ist. Ich meine, ich hockte um kurz vor Mitternacht mit einem recht grossen Messer in meinem Garten und fror mir die Klötze ab.
Und wer weiß, evtl. war das sonstwer. Wollte man vielleicht nur die Lage abchecken, um mir meine angehäuften, im hauseigenen Tresor verstauten Schätze zu stibitzen? Dunkel, kalt, hohe Luftfeuchtigkeit und ab und zu mal ein Knacken im angrenzenden Gebüsch - alles in allem: Sehr ungemütlich. Aber so leicht wollte ich mich dann doch nicht geschlagen geben. Ich harrte also noch weitere 20 Minuten der Dinge, die da kommen sollten. Diese Dinge waren recht dürftig und ich bin dann nach guten 35 bis 40 Minuten Rumhockens wieder ins warme Haus, habe meinen Rest Wein getrunken und mich über meinen eigene Blödheit amüsiert. Immerhin, über mich lachen konnte ich noch. Aber es wäre schon grosses Tennis geworden, wenn das geklappt hätte. Wer auch immer das war, hat Schwein gehabt. Aber abwarten. Tarnnetze und Selbsteingrabungstechniken werden nur der Anfang sein. Im Vergleich zu mir wird Sam Fisher wie ein, an Parkinson leidender Elefant mit Tremor, im Porzelanladen wirken.

Dienstag, 11. September 2007

Jubiläum

Oder ist das immernoch zu früh ?

Donnerstag, 6. September 2007

iWar

Eben diesen Artikel bei SpOn gelesen und mich köstlich amüsiert. Da beschweren sich nun also die Vollpfosten, die dämlich genug waren tagelang vor irgendwelchen Apple-Stores rumzulungern, um dann endlich viel zu viel Geld für ein mittelmässiges Mobiltelefon aus dem Fenster zu feuern.

Die sogenannten Early Adopter (sprich Fanboys und -girls) implodieren vor Wut. Ob der Auslöser dafür nun die 200 Eier sind, die das iPhone nun günstiger ist oder simpel die eigene Blödheit, lasse ich hier mal offen. Wie 200 Dollar-Nutten fühlen sie sich, die Apple-Jünger, betrogen und verraten wurde man. Also zum ersten Punkt: Als Edelpimperella hat man die 600 Flocken nach drei Jobs (Blow- nicht Steve , haha) wieder drin, so what. Und zum betrogen und verraten werden, da hat einer ganz treffend erkannt, dass die Konsum-Lemminge sich selbst ordentlich in die Klöten getreten haben.
Kinners, was erwartet Ihr denn? Die Quäke wäre in zwei bis drei Monaten sowieso auf dieses Preisniveau gefallen, da wäre dann die eigene Doofheit vorbeigeschlichen, oder wie? Ob Steve "The Holy One" Jobs sich mit dieser Maßnahme nicht selbst ins Knie geschossen hat, wird sich spätestens beim nächsten Hype um irgendein Apple-Gadget zeigen. Aber ich schätze, Mr. Jobs weiß sehr wohl, dass man da einfach ein wenig Zeit ins Land gehen läßt, und ruck zuck ist wieder alles beim alten.

Ich werde nun lecker Frühlingsrollen mampfen. Als ich die Packung aufriss, bemerkte ich übrigens, dass die vierte Rolle ein Produktionsfehler ist. Nur eine knautschiger Teiglappen, ohne Füllung, verdammte Axt. Ich werde mich erstmal im nächstgelegenen Frühlingrollen-Forum auskotzen und in Zukunft diesen Fraß boykottieren, also zumindest für die nächste Woche.